VOM ERSTEN GEDANKEN BIS ZUM FEST
Gut geplant.
Mit Platz fürs Leben.
Neun Einstiege, die euch bei den nächsten Entscheidungen helfen. Beginnt dort, wo ihr gerade steht.
01 / PLANUNG
Planung nach Monaten
Ein Ablauf als Orientierung, kein fester Takt.
Rahmen setzen
Sprecht über Größe, Budget und Jahreszeit. Sammelt mögliche Termine und besichtigt Orte, bevor ihr feste Zusagen macht.
Die wichtigen Menschen anfragen
Fragt Fotografie, Film, Musik und die weiteren für euch wichtigen Anbieter an. Haltet Leistungsumfang und Absprachen schriftlich fest.
Die Details verbinden
Arbeitet Gästeliste, Einladungen, Kleidung, Essen und Übernachtungen aus. Klärt beim Standesamt, wann welche Schritte für euren Termin möglich sind.
Den Tag durchgehen
Plant Wege, Trauung, Empfang, Essen und Feier. Stimmt Technik, Gruppenbilder und einen Wetterwechsel mit den Beteiligten ab.
Absprachen abschließen
Gebt bestätigte Gästezahlen weiter. Prüft Allergien, Zimmer, Ansprechpartner und Lieferzeiten. Verteilt Aufgaben, die ihr am Tag selbst nicht übernehmen wollt.
Ruhe in den Ablauf bringen
Packt Unterlagen und persönliche Dinge. Bestätigt den Tagesplan und benennt eine Person, die Rückfragen der Dienstleister bündelt.
02 / PLANUNG
Das Budget
Zuerst die Grenzen, dann die Angebote.
Legt fest, welchen Gesamtbetrag ihr tragen könnt und welche drei Dinge euch besonders wichtig sind. Plant auch Posten ein, die nicht auf dem ersten Angebot stehen: Anreise, Übernachtung, Änderungen an Kleidung, Technik, Reinigung oder zusätzliche Stunden.
Vergleicht immer den gleichen Leistungsumfang. Notiert je Position den geplanten Betrag, das bestätigte Angebot, bereits geleistete Zahlungen und den Rest. Ein frei verfügbarer Puffer hilft bei Änderungen.
- Welche Leistungen sind enthalten, welche optional?
- Wann werden Anzahlungen und Schlusszahlung fällig?
- Welche Bedingungen gelten bei Änderungen oder Ausfall?
03 / PLANUNG
Die Gästeliste
Eine Zahl mit Folgen für fast jede Entscheidung.
Beginnt mit den Menschen, die ihr dabei haben möchtet. Unterscheidet zwischen eingeladenen Gästen und bestätigten Zusagen. Kinder, Begleitungen und Dienstleister mit Verpflegung gehören in die Abstimmung mit der Location.
Erfasst Rückmeldungen, Essenswünsche und Übernachtungsbedarf an einem Ort. Gebt persönliche Angaben nur an die Beteiligten weiter, die sie für die Organisation benötigen.
04 / PLANUNG
Die Location auswählen
Nicht nur den Raum sehen. Den ganzen Tag denken.
Nehmt eure vorläufige Gästezahl und euren Ablauf zur Besichtigung mit. Geht die Wege vom Ankommen bis zum letzten Shuttle durch. Ein schöner Raum muss auch mit Bestuhlung, Technik, Kinderwagen und einem Wetterwechsel funktionieren.
- Welche Räume und Außenflächen sind für euren Termin tatsächlich vereinbart?
- Wo findet die Feier bei Regen oder starkem Wind statt?
- Welche Regeln gelten für Musik, Aufbau, Dekoration und Fremddienstleister?
- Gibt es stufenlose Zugänge und passende Sanitäranlagen?
- Wie kommen Gäste nach der Feier zur Unterkunft?
Im regionalen Guide findet ihr erste Anlaufstellen. Eine Listung ersetzt keine Besichtigung oder Bestätigung des Hauses.
05 / PLANUNG
Das Standesamt
Terminwunsch und Anmeldung getrennt klären.
Fragt das zuständige Standesamt früh nach der Terminvergabe und den Unterlagen für eure persönliche Situation. Eine Reservierung ist nicht dasselbe wie die förmliche Anmeldung der Eheschließung.
Das Rostocker Informationsblatt nennt für die Anmeldung eine Gültigkeit von sechs Monaten. Die frühere Formulierung „mindestens sechs Monate vorher anmelden“ war deshalb missverständlich. Verbindliche Auskünfte erhaltet ihr direkt beim Amt.
Informationen des Standesamts Rostock ↗Quelle: Stadt Rostock, geprüft am 16.09.2026.
06 / PLANUNG
Dienstleister auswählen
Gemeinsame Erwartungen sind wichtiger als eine lange Liste.
Beschreibt Datum, Ort, gewünschte Begleitung und eure Prioritäten. Lasst euch passende Arbeitsbeispiele zeigen. Bei Fotografie und Film helfen vollständige Reportagen oder Filme, um die Arbeit über einzelne Höhepunkte hinaus einzuschätzen.
Klärt Vertretung bei Ausfall, Anfahrt, Zeitumfang und die Übergabe der Ergebnisse. Notiert eine erreichbare Kontaktperson pro Anbieter und verteilt den abgestimmten Tagesplan.
Zum Dienstleisterverzeichnis ↗07 / PLANUNG
Der Hochzeitstag
Plant Wege und Pausen mit ein.
Arbeitet vom festen Zeitpunkt der Trauung aus rückwärts und vorwärts. Styling, Anziehen, Anfahrt und ein ruhiger Moment vor der Zeremonie brauchen ebenso Raum wie Empfang, Essen und Feier.
Besprecht die Gruppenfotos mit einer Person, die die Gäste kennt. Legt für Reden einen Ansprechpartner fest. Kleine Zeitreserven zwischen den Programmpunkten machen den Ablauf belastbarer.
Für Fotografie und Film: Klärt vorab, welche Situationen euch wichtig sind und wann kurze Paarporträts in den Tag passen. Katrin und Holger stellen hier ihre Arbeit vor.
08 / PLANUNG
Ein Plan für Wind und Regen
Die Alternative gehört zur Buchung.
Besprecht vor der Zusage einen Innenraum, in dem eure Gäste tatsächlich Platz haben. Klärt, wer über den Wechsel entscheidet und bis wann Bestuhlung und Technik umgebaut werden können.
Am Wasser spielen Wind, Feuchtigkeit und der Weg über unbefestigte Flächen mit. Denkt an rutschfeste Wege, eine trockene Ablage für Technik und einen geschützten Ankunftsbereich. Schirme ersetzen keinen geeigneten Ausweichraum.
Stimmt mit Foto- und Filmteam ab, wie kurze Außenaufnahmen in Regenpausen möglich werden. Ein Wetterwechsel muss nicht bedeuten, dass alle Bilder drinnen entstehen.
09 / PLANUNG
Übernachtung & Anreise
Die Feier beginnt für manche Gäste schon unterwegs.
Fragt früh ab, wer ein Zimmer benötigt und wer Hilfe bei der Anreise braucht. Reservierungsfristen und Stornobedingungen gehören in die Abstimmung mit dem Hotel, bevor ihr Zimmer verbindlich zusagt.
Schickt euren Gästen Adresse, Treffpunkt und Hinweise zur letzten Wegstrecke. Prüft Fahrpläne für das tatsächliche Datum bei den Verkehrsunternehmen. Organisiert bei Bedarf ein Shuttle und klärt eine Rückfahrt nach Ende der Feier.
Für Orte außerhalb Rostocks oder auf Inseln: Zusätzliche Wege, mögliche Fährverbindungen und Übernachtungen auch für die Dienstleister mitdenken.